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"Ein grosser Teil des inneren Fortschritts liegt schon im Willen zum Fortschritt."

Lucius Annaeus Seneca, genannt Seneca der Jüngere (1 n. Chr.; † 65 n. Chr.), war ein römischer Philosoph, Dramatiker, Naturforscher, Staatsmann und als Stoiker einer der meistgelesenen Schriftsteller seiner Zeit.


Prolog

„In der Evolution des Lebendigen treffen wir uns selbst, den Menschen, an. Spät, erst vor ganz kurzem, ist er erschienen.

Sein Eintritt in den Prozeß war ein lebensgeschichtliches Ereignis mit ungeheuren Folgen, und noch ist nicht entschieden, ob er selbst ihnen gewachsen ist. Mit ihm griff die Macht des Denkens in die weitere Entwicklung ein und setzte die bisherigen biologischen Gleichgewichtsmechanismen ökologischer Systeme außer Kraft. Nicht mehr genetisch fixierte Verhaltensmuster kämpften um eines jeden, im Ergebnis ungefähr gleichbleibenden Anteil am Lebensraum, sondern die freie und auf den Augenblick antwortende Erfindungsgabe des homo faber diktierte einseitig und immer neu und immer schneller die Bedingungen weiterer Symbiotik.....

Was wir heute erleben, ist das Paradox des übergroßen Erfolges, der sich durch Zerstörung seiner eigenen Naturbasis in Katastrophe zu verkehren droht.“

Hans Jonas                                                                                                                                             
 
Anm.: Die Idee der Verantwortung, ohne die das 21. Jahrhundert nicht zu bewältigen sein wird, hat in Hans Jonas ihren entschiedensten Fürsprecher.


"Solange ja ein Mensch nicht sich selbst annimmt,
wird er stets jene Angst haben, von der Umwelt missverstanden und missdeutet zu werden;
es ist ihm viel zu wichtig, wie wir ihn sehen,
und gerade mit seiner bornierten Angst, von uns zu einer falschen Rolle genötigt zu werden, macht er zwangsläufig auch uns borniert.
Er möchte, dass wir ihn frei lassen;
aber er selbst lässt uns nicht frei.
Er gestattet uns nicht, ihn etwa zu verwechseln."


Grossstadtdschungel - Megacities


Das Dilemma der Megacities ist vielschichtig: 1) Die Beteiligten: eine wachsende Masse an Armen und die, für die sie arbeitet. 2) Zwei Währungen: Ein Müllsortierer erhält dafür, dass er zwölf Stunden mit den Händen Abfall sortiert, so viel, wie ein kosmoploitischer "latte Machchiato" in den vornehmen Cafes der Stadtzentren kostet. 3) Platz: Ein stummer Mitspieler, um den man sich reisst und der eigentlich schon nicht mehr auftritt - verstopf von Taxis, Zweirädern (motorisiert oder mit Muskelkraft), Menschenmassen, Lärm, Gestank und Müll un doch gehören die Mitepreise in den Ballungszentren zu den höchsten der Welt.

Platzmangel führt nicht etwa dazu, dass man den öffentlichen, also gemeinsam geteilten Raum besonderer Wertschätzung angedeihen lässt.


Verantwortungsvoller Umgang mit Tieren



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Der Mensch hat die Achtung vor Tieren verloren:


Jeden Tag müssen wir in News, Foren, Zeitungartikeln lesen wie der Mensch sich über jedweden Tierschutz hinwegsetzt und die Schönheit der Schöpfungsgeschichte und die Artenvielfalt in "bestialischer" weise unwiderbringlich zerstört. Der Mensch masst sich an die Tierwelt in all seiner Schönheit zu unterjochen und mit Füssen zu treten. Was glauben wir eigentlich wer wir sind?